Döbriach

Sommerlager 2010

So lange wir auf das Sommercamp in Döbriach hingefiebert haben, genau so schnell ist es auch vergangen.

Am 17. Juli ging es endlich los. 50 Kinder und Jugendliche sind nach Döbriach gefahren, um eine, zwei oder sogar drei Wochen Feriencamp gemeinsam zu verbringen. Nach 4 Stunden Zugfahren und einer kurzen Busfahrt war es dann endlich soweit - Ankunft im Falkencamp Döbriach.

Die Zelte wurde bezogen, das Camp erkundet und am Abend wurde bei Lagerfeuer, Sing Sang und Nachtwanderung das diesjährige Sommerlager offiziell eröffnet. Am nächsten Tag wurde die Dorfeinrichtung gebastelt. Wäscheständer, Infotafel, Dorfeingang, Fundkiste - es gab einiges zu tun. Außerdem durfte auch in diesem Jahr die Mitbestimmung nicht zu kurz kommen und so wurde in jedem Dorf ein Bürgermeister / eine Bürgermeisterin bzw. ein Stellvertreter / eine Stellvertreterin gewählt. Eva Maria als Bürgermeisterin und Jaqueline als Stellvertreterin wurden von der Gruppe gewählt.

Der dritte Tag war etwas ruhiger. Vormittags wurden Hüte gebatikt und nachmittags ging es das erste Mal an den Strand. Am Dienstag gab es vormittags verschiedene Workshops bei der KinderUni. Angeboten wurden unter anderem ein Spanisch- und Italienischkurs, ein Chemieworkshop, Zeichnen, Radio,... . Am Nachmittag fanden verschiedene Sportturniere statt. Bei Fußball, Volleyball, Tischtennis und Uno konnten alle ihre sportliche Seite zeigen. Fußball und Tischtennis wurde jeweils von einem oberösterreichischen Team gewonnen. Gratulation!

Mittwoch ist Wandertag! Das war schon immer so - und wird vermutlich auch immer so bleiben. Außerdem bietet so ein Wandertag die Möglichkeit einmal das Camp zu verlassen und die Umgebung besser kennenzulernen. Und so führte der erste Wandertag auf die Glanz. Am Abend gab es dann Disco mit Bowle für alle. Die Bowle war die Belohnung für die bestandene Tagesaufgabe.

Um eine weitere Camptradition aufrecht zu erhalten, war am Donnerstag Langschläfertag. Schließlich musste man sich vom anstrengenden Wandertag erholen ;-). Am Nachmittag ging es dann wieder ab an den Strand. Am Freitag wurden am Vormittag einige Workshops angeboten und am Nachmittag wurde die Zeit genutzt, um sich auf die zweite Woche Sommerlager vorzubereiten. Am Samstag mussten uns einige Kinder / Jugendliche bereits verlassen, da sie sich nur für eine Woche Sommerlager entschieden hatten. Ansonsten wurde der Tag eher ruhig gestaltet und am Abend gab es Lagerfeuerspiele und Schokobananen.

 

Am Sonntag wurde das "oberösterreichische Dorf" größer und internationaler, da die TeilnehmerInnen des IFM-Camps angekommen sind. Finnen, Israelis, Palästinenser, Engländer und Russen sind jetzt ebenfalls Teil des Dorfes.

Am Montag gab es schon wieder ein Eröffnungsfest - für das IFM-Camp mit 1000 TeilnehmerInnen. Dafür musste tagsüber ein Zugwaggon gestaltet werden. Am Dienstag standen wieder Workshops am Programm. Beim internationalen Abend konnten sich alle Gruppen die am IFM-Camp teilnahmen vorstellen. Dabei gab es allerhand interessantes über die jeweiligen Organistionen zu erfahren. Außerdem gab es aus beinahe jedem Land eine typische kulinarische Köstlichkeit zu probieren. Die oberösterreichische Gruppe hat an diesem Abend viele, viele Mäuse gebacken :-).

Und was ist am Mittwoch? Richtig: Wandertag! Diesmal ging es den See entlang bis zur Schiffstation Grossegg-Schloßvilla und mit dem Schiff retour. Beim Open-Stage-Abend konnten alle ihre Talente, Gesangskünste, Tanzeinlagen usw zeigen. Donnerstag war natürlich wieder Langschläfertag. Da es erstmals so richtig schlechtes Wetter gab, musste das Programm des restlichen Tages in den Hangar verlegt werden.

Dann kam auch schon der letzte Tag. Zeltaufräumen, einpacken, erste Zeltabbauen, Dorfeinrichtung (Dorfeingang,...) abmontieren - die Vorbereitungen für die Abreise am nächsten Tag liefen auf Hochtouren.
Am Samstag gings dann schließlich wieder nach Hause. Vollgepackt mit neuen Freundschaften und vielen Erlebnissen fiel der Abschied schwer. Mal sehen wen man im nächsten Jahr wieder trifft.

Freundschaft!

 

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Rote Falken Oberösterreich

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