BlumenforscherIn

Blumenforscher*in sein

An warmen Frühlingstagen erwachen nicht nur die Pflanzen, sondern auch wir Blumenforscher*innen. Schließ dich uns doch an.

Ein Forscher*innen-Tagebuch anlegen

Haltet auf euren Spaziergängen die Augen nach allerlei Frühlingsblumen offen. Die wachsen nämlich nicht nur in Gärten oder im Wald, sondern oft auch im Gras neben der Straße. Wisst ihr, wie sie alle heißen? Welche Farben kommen denn gerade am häufigsten vor im Blumenreich? Wie duften die verschiedenen Blüten? Deine Forschungsergebnisse kannst du in deinem Kopf und in deinem Herzen abspeichern und mit deinen Augen innere Fotos machen. Die Beobachtungsgabe ist eine der wichtigsten Eigenschaften für Forscher*innen, die sie ständig schulen.

Du kannst aber auch auf einem Papier oder in einem Heft deine Beobachtungen festhalten. So kannst du sie auch später deinem*r Lehrer*in und deinen Freund*innen zeigen.

Zeichne die Blumen auf, die du gefunden hast, und schreibe dazu, was du beobachtet hast – genau so, wie es Forscher*innen tun, wenn sie ihre Forschungsergebnisse festhalten. Wie heißt die Blume, wo hast du sie gefunden, wie schauen ihre Blätter aus, wie würdest du ihren Geruch beschreiben?

Blumen pressen

Wenn du willst, kannst du ein paar Exemplare pflücken und mit nach Hause nehmen. So halten sie natürlich nicht sehr lange – schon innerhalb weniger Stunden lassen sie ihre Köpfchen hängen. Um sie für deine Forschungen frischzuhalten, kannst du sie aber pressen. Das kannst du auch mit Blättern oder Gräsern machen.

Nimm dazu ein dickes Buch. Schlage es auf einer Seite auf und lege zuerst zwei Blätter Schmierpapier hinein. Dieses wird nachher die Feuchtigkeit der Blumen aufsaugen, sodass dein Buch nicht schmutzig wird. Ein Blatt Papier reicht dafür meistens nicht aus, daher gehen wir auf Nummer sicher.

Nun legst du deine Blumen auf das Papier. Achte darauf, dass ihre Blütenkränze schön aufgefächert sind, denn wenn sie einmal getrocknet sind, kannst du ihre Form nicht mehr verändern. Lege jetzt vorsichtig zwei weitere Stück Papier auf deine Blumen und klappe das Buch zu. Sucht euch einen Ort, an dem das Buch jetzt ungefähr 2 Wochen liegen darf, ohne dass es stört – denn so lange braucht es, bis die Blumen gut getrocknet sind (je nachdem wie groß die Blüten sind). Beschwere das Buch, indem du noch ein paar andere Büche drauflegst, damit viel Gewicht auf den Blumen liegt und sie schön flach werden. Schaut euch auf dem Kalender an, wie lange 2 Wochen sind und markiert euch den Tag, an dem ihr nachseht, ob deine Blumen schon fertig sind.

Dann kannst du sie in dein Forscher*innen-Tagebuch zu den Zeichnungen dazu kleben. Außerdem markieren auch wir uns den Tag im Kalender und veröffentlichen dann viele bunte Basteltipps für eure getrockneten Schätze.

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