HP - MonsterSpaß

Monsterspaß

Die Monster sehen aber ziemlich wüst und spaßbefreit aus… Schafft ihr es, sie mit den heutigen Spielideen zum Lachen zu bringen?

Monster würfeln

Bastelt gemeinsam die Monsterteile – entweder mit unseren Vorlagen oder denkt euch ganz eigene Augen, Arme und Beine aus. Mit buntem Moosgummi oder Filz werden sie besonders haptisch und ihr könnt sie immer wieder verwenden. Wenn ihr Papier verwendet, könnt ihr die Teile noch lustig anmalen.

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Nun braucht ihr nur mehr einen Würfel und den Spielplan und los geht’s:
Jede*r Mitspieler*in startet mit einem Monsterkörper, den er*sie sie sich ausgesucht hat. In der nächsten Runde könnt ihr auch wechseln. Macht euch aus, wer beginnt. Würfelt reihum und stattet eure Monster mit den erwürfelten Körperteilen aus.
Wer zuerst ein vollständiges Monster erschaffen hat, gewinnt die Runde und bekommt ein Bussi von allen anderen Mitspieler*innen. Ein Monster ist vollständig, wenn es mindestens 2 Körperteile pro Augenzahl-Kategorie hat (außer beim Mund – davon braucht es nur einen).
Wie sieht dein Monster aus?

Ein Tipp: Manchmal gibt es Teile, die zB. sowohl ein Mund, als auch Haare sein könnten. Ihr könnt also entweder „schwer“ spielen und bei jedem Teil vorher genau ausmachen, was es ist und nur dafür verwenden. Oder ihr spielt „leicht“ und könnt die Teile kreativ dort einsetzen, wo ihr sie braucht.

Monster füttern

Ein Zielwerfen-Spiel mit Fantasie-Bonus.
Für dieses Spiel baut ihr euch zuerst ein Monster aus Dingen, die ihr bei euch zu Hause finden könnt.
Zum Beispiel: der Körper ist ein aufgestellter Wäschekorb, daran klippt ihr Kluppen-Zähne, die Haare sind eine wuschelige Decke, außerdem hat es viiele Kochlöffel- und Pfannenwender-Arme, usw.
Dann sucht ihr euch Monsterfutter: kleine Bälle und Flummis (vielleicht sogar habt ihr einen Luftballon zu Hause), kleine Spielfiguren, Socken, usw.

Und schon geht’s los: Von einer Wurflinie aus versuchst du, das Futter in den Monstermund zu werfen. Jedes Mal, wenn du das schaffst, tanzt du den Monstertanz: wackle dazu lustig mit der Zunge, den Armen und dem Popo. Wenn du nicht triffst, tanzt du den Hungertanz: ziehe die Mundwinkel runter, stampfe mit den Füßen und rubble deinen hungrigen Bauch.
In jeder Runde erhöht ihr den Schwierigkeitsgrad, zB. indem ihr eure Wurflinie nach hinten verschiebt, verkehrt herum oder unter einem Bein durchwerft, usw….

Ihr könnt das Spiel auch erweitern:
In der einen Ecke des Zimmers sitzt das Monster – in der anderen Ecke ein*e Wächter*in des Monsterfutters (ihr könnt die Strecke auch über mehrere Zimmer legen). Die Fütter*innen müssen nun immer zum*r Wächter*in laufen und mit Schere-Stein-Papier um das Futter spielen. Mit dem gewonnenen Futter können sie wieder zum Monster laufen und seinen Hunger stillen. Überlegt euch auch lustige Bewegungsarten dafür, zB. hüpfen wie ein Frosch, auf allen Vieren, nur auf einem Bein, usw.

Körperkontaktspiele

Könnt ihr euch noch an die Bindungsspiele erinnern? Über die haben wir in diesem Artikel der Daheim-Zeit erzählt und herausgefunden, warum sie gerade in dieser herausfordernden Zeit so wohltuend für die Eltern-Kind-Beziehung, aber auch für die Stressbewältigung* der Kinder sein kann.
Solche Spiele können ganz leicht auf jedes Thema umgemünzt werden. Hier ein paar Monster-Beispiele, die am Ende auch ruhig ins Kuscheln münden können:

  • Die Polsterschlacht kann schnell zur Monsterschlacht werden. Vergiss nicht: besonders wirkungsvoll sind diese Spiele, wenn die Erwachsenen sich schwach oder ungeschickt geben und beim Besiegt-werden übertrieben (lustig) reagieren.
  • Der Klassiker beim Tollen ist es, sich aus einer Höhle befreien zu müssen. Hier bietet es sich an, Monsterjäger*innen zu spielen oder als Monster den Käfig zu bewachen, aus dem sich die schwachen Erwachsenen einfach nicht befreien können. („Niiiie habe ich eine Chance, wenn das große Monster sooo sorgfältig meinen Käfig bewacht.“)
  • Erinnert ihr euch noch an das Spiel „Armer schwarzer Kater“? Spielt doch „Armes kleines Monster“. Dazu braucht es zumindest 2 Mitspieler*innen. Wenn du dran bist, kriechst oder watschelst oder schlängelst du dich zu einer anderen Person und versuchst, diese zum Lachen zu bringen, während sie dir den Kopf streichelt und „armes kleines Monster“ sagt. Du darfst dabei kreativ sein, kitzeln ist aber nicht erlaubt. Muss dein Gegenüber tatsächlich zu lachen anfangen, hast du deine Mission erfüllt und ihr tauscht die Rollen.

Schaffst du es nicht, ziehst du zum*r nächsten Mitspieler*in weiter. Wenn ihr zu zweit spielt, drehst du einfach monsterhaft eine Runde durchs Zimmer und probierst es gleich noch einmal.

*Vergesst nicht: Vieles im Alltag kann bei Kindern Stress verursachen – das fängt an bei Reizüberflutung oder Zeit- und Leistungsdruck, aber auch die Frustration, etwas nicht zu schaffen oder „kleinere“ Ängste (wie das Monster unter dem Bett) füllen das Stresskontingent der Kleinen. Und im Moment kommen noch alle Unsicherheiten (vielleicht sogar Ängste) des veränderten Alltags und eingeschränkte Bewegung & soziale Kontakte hinzu. Unter anderem durch Lachen können diese Spannungen gut abgebaut werden. Wenn du wissen willst, was dahintersteckt, laden wir dich ein, unseren Daheim-Zeit-Tipp für Bindungsspiele zu lesen.

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